Seine Geschichte
Die (Kultur)Geschichte ist eine lange Reise durch die Zeit: Auf dem Gemeindegebiet
gibt es Siedlungsfunde aus der Zeit des Neolithikums. Jede Familie in
Caupenne nennt Fossilien und prähistorische Werkzeuge ihr eigen;
die "Dame de Brassempouy" – Fundstelle und Museum liegen
nur wenige Kilometer von Caupenne entfernt – ist eine Skulptur,
die Rätsel aufgibt über das Leben im hiesigen Raum vor über
22.000 Jahren.
Das Geschlecht derer de Caupenne und ihre ca. 2,5 km ausserhalb des späteren
Ortskerns gelegene Wehrburg werden erstmals urkundlich im 10 Jhdt. erwähnt.
Dieses erste "Schloss" wurde in den Religionskriegen 1569 weitestgehend
zerstört; im napoleonischen Kataster ist die genaue Lage noch eingezeichnet.
Auf diese Adelsfamilie geht die Errichtung der beiden im romanischen
Stil gehaltenen Kirchen St. Martin und St. Laurent zurück.
Die "Herrschaft" wird 1225 zur "Baronie" erhoben.
1607 erwirbt die Familie de Cès aus dem nahen Ort Doazit Land in
Caupenne; der Beginn der Bauarbeiten an dem "neuen" Schloss
gehen mutmasslich auf das Jahr 1615 zurück; im Jahr 1657 erklärt
Bernard de Cès, mit dem Bau eines "Wohnhauses" im Ort
begonnen zu haben... 1997 wird das Schloss zum "monument historique"
erklärt.

Die de Cès-Caupenne nehmen wichtige Funktionen in Staat und Gesellschaft
wahr; Baron Georges de Cès-Caupenne (Jahrgang 1874) stirbt 1931;
das Schloss verwaist für Jahre.
Die deutschen Besatzer requirieren 1940 das Schloss; 1958 erfolgt ein
erster Verkauf. Seit dem Jahr 2000 sind Thomas und Susan Binder Eigentümer
und verleihen dem Schloss neues Leben.

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